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Illuminierte Nacht – 2019.11.12 – Stier

Heute ist es wieder so weit! Der Vollmond übt seit jeher Faszination auf uns aus. Von Kindesbeinen an begleitet uns dieses Phänomen und ich werde es wohl immer als wunderschönes Ereignis ansehen, wenn ich des Nachts auf die silberne Scheibe blicke. In einigen dieser Nächte habe ich mich an so manchem Zauber versucht und möchte in jenen Zeitpunkten zum Fest des vollen Mondes Rituale mit euch teilen, wovon ich selbst bereits einige durchgeführt habe – manche sogar mehrmals.

Zeit: 14:34 Uhr
Sternzeichen: Stier

Emotionale Herausforderung

Auch ich bin nicht davon ausgenommen. Schon bereits letzte Woche beutelte es mich regelrecht emotional durch. Das Unvermögen, loslassen zu können, die Angst auch noch den Rest an „Sicherheit“ verlieren zu werden, sind typisch für den Stier-Vollmond. Dabei sollten wir uns daran erinnern, dass es nie eine echte Sicherheit geben kann, schließlich wird der Tag kommen an dem wir alles verlieren – an unserem Todestag.

Und so tragisch es auch klingen mag, ist es von Zeit zu Zeit gut, darüber nachzudenken wofür man seine Lebenszeit opfern will. Wir sagen im Leben viel zu selten »Nein«, selbst zu Menschen und Dingen, welche uns noch nie etwas an Mehrwert brachten. Der heutige Vollmond lädt dazu ein, Situationen und Begebenheiten zu hinterfragen.

Der Wunsch nach Ruhe und einer geerdeten Atmosphäre rührt daher, dass Stier ein Erdzeichen ist. Dies ist auch ein Grund warum uns zur Zeit eine gewisse Trägheit plagen kann, welche uns hindert Veränderungen zu ermöglichen. Da ich selbst einem Erdzeichen zugehörig bin trifft es mich zur Zeit besonders hart, möchte aber jedem, der ebenso zur Zeit emotional am Boden ist, Mut zusprechen. Denn die Sonne ist zur Zeit im Skorpion und heute ist Dienstag, dadurch haben wir den Macher (Mars) auf unserer Seite.

Es ist Zeit für eine Veränderung und ein guter Zeitpunkt um Selbstkritik loszulassen. Daher empfehle ich folgendes Ritual:

Selbstkritik begraben

Benötigt wird:
Papier
Stift (Tusche & Feder wären noch besser)
Ort, wo man vergraben kann

Dieses Ritual soll dabei helfen, kritische Stimmen die einem Schaden abzulegen.

Nachdem uns unser Leben lang Dinge eingeredet werden, nehmen wir diese irgendwann an. Doch selbst, wenn diese Dinge stimmen, so ist es an sich sinnlos immer und immer wieder die gleichen Aussagen im Kopf durchzuspielen und gegen sich selbst zu richten.

Ich zum Beispiel bin ein hässlicher Mensch. Aus einem mir unbekannten Grund musste man mir das tagtäglich immer und immer wieder gebetsmühlenartig aufsagen. Da die komplette Familie, alle damalige Mitschüler, etc. mit meiner Hässlichkeit nicht umgehen konnten, schien es sie zu erleichtern diesen Umstand stets anzusprechen. Doch diese Tatsache an sich ist ein Faktum welches nicht schaden würde, so lange man nicht selbst ständig daran denkt. Die Zeit in der wir stets an diesen Umstand denken, macht uns weder schöner noch führt es sonst irgendwie zu einer Lösung. Ergo, ist es schön diesen Gedanken loszulassen, damit dieser Satz „Ich bin hässlich“ nicht ständig in Gedanken präsent ist, während man zum Beispiel gerade damit beschäftigt ist seine Arbeit zu erledigen.

Das Ritual an sich:

Mit dem Stift, beziehungsweise mit der Tusche schreibt man einen selbstkritischen Satz auf, den man nicht mehr aktiv in seinen Gedanken haben möchte. Das können auch Sätze wie »Ich tauge nichts«, »Ich kann mit Geld nicht umgehen«, »Alle hassen mich«, etc. sein. Es empfiehlt sich übrigens nur einen Satz zu erwählen, damit es besser wirkt.

Bei dem Papier darf man übrigens kreativ sein. Ich würde ein Papier empfehlen, welches sich schnell zersetzt, also dünnes Papier, vielleicht sogar Küchen- oder Toilettenpapier. Denn dieses beschriebene Papier wird anschließend vergraben. Wie bereits ausgeführt, ist Stier ein Erdzeichen und es empfiehlt sich daher mit dem Element Erde zu arbeiten. Manche zerreißen das Papier zusätzlich, ich persönlich rate aber davon ab.

Wer am Land wohnt oder sogar einen Garten sein Eigen nennt, wird vermutlich weniger Probleme damit haben dieses Papier zu vergraben. Wer in der Stadt wohnt kann sich auch einen Blumentopf mit Erde besorgen oder findet vielleicht einen Park, was jedoch zu Ärgernissen führen kann, falls man dabei beobachtet wird. Das Gleiche gilt auch für den Versuch am Friedhof etwas zu vergraben, was natürlich ideal wäre, da es eine wahrlich bedeutungsschwangere Geste ist, es auf dem Friedhof zu Grabe zu tragen!

Nachdem das Papier vergraben wurde, entzieht der abnehmende Mond die Kraft aus diesem Satz. Dies ist übrigens der Grund, weshalb ich das Papier nicht zerreißen würde, denn der Satz soll im Ganzen seine Wirkung auf uns verlieren und nicht bloße Worte oder Buchstaben die nach dem Zerreißen übrig wären. Bei Neumond empfiehlt es sich dann, das Gegenteil aufzuschreiben. Also zum Beispiel »Ich kann mit Geld gut umgehen«. Dies wird jedoch nicht vergraben sondern offen (beispielsweise am Fensterbrett) am besten im wachsenden Mondlicht badend, platziert.

Zusammenfassung:

• selbstkritischen Satz auf (zersetzbares) Papier schreiben

• Ort wählen z.B. Garten, Topf, Friedhof, etc.

• Papier vergraben

• Zu Neumond Satz positiv formulieren

• Diesen Satz dann offen aufbewahren

Viel Erfolg!

In diesem Sinne: Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Probiere aus was Du für spannend hältst, lasse weg, was in Deinen Augen absoluter Humbug ist. Du bist ein freier Mensch, entscheide selbst.

Soror Novus Noxa

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